7. Spieltag Kreisklasse

Ziel erreicht – Platz 10 verteidigt.

Leider!

Dabei ist der Start gegen Böblingen gut. Über eine Stunde gespielt und alles in Butter. Parsa steuert allerdings schon auf´s Endspiel zu, während Norbert gerade die Eröffnung abschließt. Die anderen Spieler bewegen sich irgendwo dazwischen, aber alle mit ausgeglichenen Stellungen.

Nach 1,5 Stunden gibt es 2 Ergebnisse. Olaf vermeldet ein Remis an Brett 5. Die Stellung symmetrisch und somit schwer, einen Vorteil zu erlangen.
An Brett 1 hat Till seine anfänglichen Probleme ziemlich gelöst. Er hat seine Entwicklung abgeschlossen und durch Figurentausch den gegnerischen Druck reduziert. Ein Opfer mit anschließender Springergabel auf Dame und König ist ihm allerdings entgangen. Sehr Schade, denn da war mehr drin.

0,5 : 1,5 falsche Richtung.

Als nächster beendet Uwe sein Spiel. Das Endspiel ist sehr unübersichtlich. Jeder Spieler hat 2 Springer und Türme. Dazu reichlich Bauern. Ich wollte da nicht sagen, wer Vorteil hat. Vermutlich keiner und somit Remis.
Bei Apostolos hat sein Gegner einen gedeckten Freibauern auf c4 installiert, was für mich etwas bedenklich aussieht. Vor allem für´s Endspiel.

Nach 2,5 Stunden vermeldet Parsa einen Sieg. Im Endspiel mit Springer, Turm und Bauern kann er seinen Gegner so unter Druck setzen, dass dieser fehl greift und in eine Springergabel gerät. Eine tolle Leistung, bei so wenig Material.

2 : 2 schon besser.

Nach über 3 Stunden Spielzeit fehlen bei Apostolos 2 Bauern am Damenflügel. Der gedeckte Freibauer ist nicht mehr von einem Bauern gedeckt, aber auf c3 marschiert und brandgefährlich. Sein Gegner macht logischerweise in der c-Linie Druck und schließlich fällt eine Figur für den Bauern und somit das Spiel.

2 : 3 schon wieder falsche Richtung.

An Brett 2 hat sich Norbert vom anfänglichen Druck seines Gegners schnell befreit und begonnen, selber die Initiative zu übernehmen. Am Damenflügel hat er Druck gegen den Bauern b7 und die offene a-Linie. Mit dem Zwischenstand geht er allerdings ALL IN. Soll heißen, Brechstange am Königsflügel. Ein riskantes Schlagen mit dem e-Bauern auf f4 gibt seinem Gegner deutlich zu viel Angriff. Norbert kämpft aber beherzt und obwohl zeitweise 3 Bauern in Rückstand, kann er den gegnerischen König in der a-Linie fangen, teilweise mit Matt drohen und 2 Bauern zurückerobern. Der letzte Bauer des Gegners wird dann Opfer seines Springers und Remis. Ein irre spannendes Spiel!

2,5 : 3,5 Platz 10 verteidigt.

Wenn wir jetzt die Tabelle drehen sind wir vorne!!

Trotzdem bleiben 2 Spiele. Da können wir das noch korrigieren!

Der Chef glaubt daran. (Jürgen Schedler)