Außer Spesen nix gewesen
Es holpert schon beim Start gegen die Spvgg Böblingen 3. Till verrechnet sich in der Eröffnung und sein e-Bauer fehlt. Er bietet im weiteren Verlauf einen Bauern an, um einen Läufer zu fangen. Leider steht sein Gegner, Karl-Ulrich Rebmann, den ich schon ewig kenne, schon so gut, dass der Schuß nach hinten losgeht. Es wird keine Figur gewonnen, sondern eine verloren. Das Spiel ist dann auch schnell zu Ende.
Brett 5 verläuft völlig unspektakulär. Es wird getauscht, getauscht, getauscht und nochmals getauscht. Nachdem auch die Damen verschwunden sind, bleibt nicht mehr viel. Jeder hat einen Läufer, einen Springer und je 6 Bauern gleichmäßig verteilt. Ergo Remis.
Fabian bekommt alle Fallen, die sein Gegner stellt, im Mittelspiel behoben. Auch hier wird viel getauscht und es bleibt ein Bauernendspiel mit 3 Bauern am Königsflügel und einem Bauern am Damenflügel. Es wird taktiert. Wer rennt wo. Fabian rechnet genau und zieht als Erster ein. Sein Gegner hat ihm allerdings zwei Bauern am Königsfügen geschlagen, bevor er mit seinem Bauer laufen konnte. Trotzdem startet Fabian das Spiel mit den neuen Damen. Hier sollte die Partie eigentlich Remis sein, durch Dauerschach. Sein Gegner schafft es aber, die Damen zu tauschen und ist mit seinem König wesentlich näher am Geschehen. Ein Geschenk für den Gegner.
0,5 : 2,5 so hatte ich mir das nicht vorgestellt.
Nach gut 3 Stunden hat sich bei Olaf an Brett 4 der Rauch verzogen. Ein Turmendspiel kommt zum Vorschein mit einem Freibauern. Es ist allerdings nicht klar, ob stark oder schwach. Ich kann auf die Schnelle keinen Plan finden, mit dem der Bauer mobilisiert werden kann. Die Kontrahenten gehen den einfacheren Weg, Remis.
Norbert steht mit Schwarz etwas gedrückt und sieht sich allerlei Mattdrohungen auf H7 und g7 ausgesetzt. Er investiert aber viel Zeit in seine Verteidigung, die trotz Platzmangel gelingt und kann nebenbei immer wieder Material tauschen. Im Endspiel glaubt sein Gegner wohl nicht an offensiv Aktionen von Norbert. Aber diese kommen. Er sperrt den gegnerischen Läufer ein und droht diesen zu gewinnen. Sein Gegner muß die Qualität geben, um den Läufer zu retten. Das hilft natürlich auch nicht. Der Turm ist im Endspiel klar besser und räumt die Bauern auf. Auch nach Damenumwandlung hat sein Gegner noch Spaß und so beendet ein Matt das Spiel nach rund 3,5 Stunden Spielzeit.
2 : 3 wir arbeiten in die richtige Richtung
An Brett 3 geht es ordentlich zur Sache. Es ist schwer zu sagen, wer wann die Nase vorne hat. Im Endspiel mit Turm und Springer zeigt Parsa Schach vom anderen Stern. Obwohl seine Gegnerin zwei verbundene Freibauern im Zentrum hat, schafft er es nicht nur, diese aufzuhalten, sondern zu erobern. Allerdings muß er seinen lange Zeit gehegten und gepflegten Freibauern in der h-Linie dafür geben. Nachdem dieses Wunder vollbracht ist, hat er zwei verbundene Freibauern am Damenflügel. Hier sieht alles nach einen Sieg aus. Durch einen Umstand werden die Springer getauscht, so dass ein Doppelbauer in der b-Linie entsteht. Hier ist das Spiel vermutlich Remis, obwohl Parsa noch alles versucht.
2,5 : 3,5 knapp aber eben verloren.
Wir haben jetzt wieder das Feld vor uns. Das hat schon Mal geholfen. Also machen wir das in den 3 letzten Spielen besser.
Am 08.03.26 haben wir Heimspiel gegen die anderen Böblinger – da punkten WIR !!! (Jürgen Schedler)

